Will verweilen

Veröffentlicht in: Poesie | 0

Kein Entkommen im Gehen ´
Kein Entgehen im Ankommen ´
Im Refugium der Arbeit ´
In jener Straße am Ende der Stadt ´
Dort, wo sie neu beginnen soll ´

Dort, wo ich ende mit Worten ´
Wie Angelhaken, am Strom ´
Im Fühlen, im Gehen immer noch ´
Will ich bleiben, wo ich gewesen ´

Bin im Wollen verweilend ´
Und wartend auf die Ankunft meiner selbst ´

Schreibe Gefühl ´
Was soll es bedeuten ´
Es deutet in Weiten ´
Und ferner ist alles nahegehend ´
Wie Gebirge am Horizont, das meine Seele bettet ´
Doch meine Weitsichtigkeit macht verschwommen ´
Den Sinn in den Fluten des Mehr ´

Ich will verweilen und erforschen ´
Meine Gefühle für Dich ´
Durch Dich ´
In mir ´

Ich will nicht entkommen oder entgehen ´
Ich will gehen und ankommen ´
Im Und ohne Oder ´
Du und ich ´

Was ist dieser Blick ´
Bevor sich unsere Stirnen berühren ´
Dieses Lächeln im Zentrum meiner Gestirne ´
Diese Weiblichkeit in der Menschlichkeit aller Fragen ´
Nach dem Warum dieses Wunderns ´
Dieses Wunders ´
Dieser Schönheit ´
Und Zweifel an jeder Realität und jedem Gerücht ´
Das vom Trennenden spricht ´
In einer Gasse am anderen Ende einer Stadt ´
Die uns neu beginnen kann ´
Wo Worte enden für eine Weile.

Share, if you care

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.